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Uwe Krüger
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Im Alter von 11 Jahren bekam ich endlich meinen langersehnten ersten Hund. Einen Irish Setter, mit dem ich ab dem 12. Lebensjahr Mitglied in der Sektion Dienst- und Gebrauchshunde Ortsgruppe Oranienburg wurde.
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Bereits zwei Jahre später begann ich mit der Ausbildung des ersten fremden Hundes, dem deutschen Boxer Abdallo von Haus Kerstin, mit dem ich 1985 an der Bezirksjugendmeister-schaft erfolgreich teilnahm. Zur gleichen Zeit bildete ich bereits mein Airedale Terrier Mirco von der Buckowina aus, mit dem ich 1986 sofort Kreis- sowie Bezirksjugendmeister in der Schutzhundklasse 1 werden konnte, sowie den 11. Platz bei den DDR Jugendmeisterschaften belegte.
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1987 in der Schutzhundklasse 2 konnte ich ebenfalls Kreis- und Bezirksjugendmeister werden und einen 5. Platz auf der DDR Jugendmeisterschaft belegen. 1987 startete ich mit Mirco ebenfalls in der Polizeischutzhundprüfung 1 als Mitglied der Mannschaft der Sektion Dienst- und Gebrauchshundesport des Kreises Oranienburg und konnte die Einzel- und Mannschaftswertung gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ebenfalls die Fährtenprüfungen 1 bis 3 erfolgreich abgelegt. 1988 wurde ich Kreisjugendmeister in der Schutzhundklasse 3. 1988 verkaufte ich Mirco von der Bukowina aufgrund des anstehenden Wehrdienstes als Fährtenhund an das Ministerium für Staatssicherheit.
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Während der nächsten Jahre konnte ich aufgrund meiner beruflichen Situation und dem Bau eines eigenen Hauses nicht verantworten, Hunde selbst zu halten. In dieser Zeit war ich ausschließlich als Schutzdiensthelfer und Ausbilder tätig. Nach Fertigstellung meines Hauses 1996 konnte es nun endlich wieder losgehen. 1997 erwarb ich dann wieder zwei eigene Hunde , die deutschen Boxer Lilly aus Köpgiköschk und Bastian von der Basilika Saint Magareta.
Im gleichen Jahr legte ich mit dem Riesenschnauzer meiner Eltern, Gustav von Kellergeist, die Begleithundprüfung, Schutzhundprüfung 1 und 2, sowie die Fährtenhundprüfung ab.
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1998 folgte dann der schwerste Schicksalsschlag in meiner hundesportlichen Laufbahn, denn beide ausgebildeten und die Zuchttauglichkeitsprüfungen im vorzüglich absolvierenden Boxer stellten sich nach Untersuchung auf Herzerkrankungen, als mit schwerer aorten Stenose belastet und somit für Leistungssport als ungeeignet heraus. Sie wurden von mir an Liebhaber abgegeben. Nach diesem schweren Schlag wieder auf der Suche nach einem für den Sport geeigneten Hund stieß ich durch Zufall bei einer Auswärtsprüfung auf den schwer vermittelbaren damals 15 Monate alten Boxer Rüden Adonis von Grand Kevin, der von seinem Züchter in Verwahrung genommen wurde, da sein Besitzer ihn unter wiedrigsten Umständen hatte verwahrlosen lassen.
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Adonis vom Grand Kevin, genannt Toni, zeigte sich gegenüber mir sehr dankbar und die Erfolgsstorie konnte seinen Lauf nehmen. Von Januar bis Oktober 1999 legte ich mit Toni die Begleithundprüfung, die Schutzhundprüfungen 1 bis 3 die Fährtenhundprüfung sowie Zuchttauglichkeitsprüfung und Körung mit Erfolg ab. Gekrönt wurden diese Ergebnisse mit Einzelergebnissen wie z. B. 99, 98 und 100 Punkten im Schutzdienst.
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Der 2. Platz beim Weserlandpokal sowie der Vizelandesmeistertitel mit der Qualifikation zur Bundessiegerprüfung der deutschen Boxer als jüngster Hund Deutschlands und das Abschneiden als bester Berlin Brandenburger Starter waren ebenfalls Höhepunkte. Durch diese bis dahin noch nie da gewesene Erfolgsserie wurde ich zum erfolgreichsten Hundeführer Berlin/Brandenburg 1999 im Boxerclub gewählt und konnte auch diesen begehrten Pokal in Empfang nehmen. Zu dieser Zeit führte ich noch ebenso erfolgreich den Riesenschnauzer Justus von Kellergeist mit dem ich ebenfalls 1999 Vizelandesmeister Berlin Brandenburg werden konnte.
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Leider war mir in diesem Jahr aufgrund der Ausrichtungsbestimmungen mit einem Hund ohne Körung die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft nicht gestattet. Dieser Hund wurde danach von mir für den Einsatz als Drogen- und Schutzhund ausgebildet und an das Polizeipräsidium Oranienburg übergeben, wo er heute sehr erfolgreich seinen Dienst absolviert. Auf der Suche nach gesunden leistungsfähigen Hunden wurde ich durch die 1998 in Deutschland stattfindende Weltmeisterschaft für Schutzhunde erstmals auf den Malinois (belgischer Schäferhund) aufmerksam und war von der Leistungsfähigkeit dieser Rasse fasziniert. Leider musste ich meinen ersten Malinois Dexter von Haus Seli, mit dem ich die Wesensüberprüfung mit vorzüglichen 94 Punkten absolviert hatte, auch auf Grund von gesundheitlichen Problemen an Liebhaber abgeben.
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1999 hatte ich das große Glück, Knuth Fuchs, Besitzer von Klemm vom roten Falken, zweimaliger FCI Weltmeister und Weltmeister für belgische Schäferhunde, der übrigens seine hundesportliche Laufbahn auch mit einem Deutschen Boxer begann, kennen zu lernen. Von ihm erwarb ich auch meinen jetzigen Hund Bax von Furthermoor.
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Mit Bax konnte ich bereits im Alter von 2 Jahren die Begleithundprüfung, die Fährtenhundprüfungen 1 u. 2 (Meisterklasse der Fährtenhunde), sowie die Schutzhundprüfungen 1, 2 und 3 (Meisterklasse der Schutzhunde) mit vorzüglichen Ergebnissen ablegen und mich mit diesen Ergebnissen für die Landesmeisterschaft Berlin und Brandenburg im Mai 2003 qualifizieren. Im November 2002 konnte ich mit Bax mit dem 3. Platz auf dem Pokalkampf des Polizeisportvereins Sankt Hubert in Krefeld und dem absolvieren der internationalen Meisterklasse der Schutzhunde der IPO 3 einen würdigen Saisonabschluss 2002 feiern.
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Im April 2002 machte ich mein Hobby zum Beruf. Seitdem führe ich in meiner Hundeschule die Ausbildung von Polizei-, Zoll- und Schutzhunden aber auch jedem Familien- und Begleithund durch. Ein spezielles Anliegen ist die Vorbereitung von besonders schwierigen Hunden auf das Negativgutachten und die Therapie verhaltensgestörter Hunde. Dabei arbeite ich eng mit Herrn Burghard Mika, Sachverständiger für Erstellen von Negativgutachten und Sachkundenachweisen, sowie Leistungsrichter im Verein für Deutsche Schäferhunde zusammen.
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Ein grosser Erfolg als Trainer war die deutsche Meisterschaft der deutschen Boxer 2002 der Jugendlichen, bei der die Jugendliche Bettina Schnelle ein hervorragendes Ergebnis als 6. der Gesamtwertung erzielen konnte. Damit wurde sie erfolgreichste Berlin / Brandenburger Starterin und löste mit ihren 100 Punkten im Schutzdienst Beifallsstürme aus. Die Krönung der Arbeit mit dieser Jugendlichen 2002 war der Gewinn der Landesjugendmeisterschaft sowie der Ostdeutschen Jugendmeisterschaft mit ihrem belgischen Schäferhund Flyer vom Stapper Weg und die Qualifikation zur der DHV gesamtdeutschen Jugendmeisterschaft.
Im September 2002 wurde mit einer Rekordpunktzahl von 294 Punkten und damit dem Gewinn des DHV deutschen Jugendmeistertitels von Bettina Schnelle mit ihrem Malinois Freyer vom Stapper Weg als Trainer ein Traum wahr. Beifallsstürme löste wiederum das Erreichen der Höchstpunktzahl von 100 Punkten im Schutzdienst aus, was dadurch zur Sensation wurde, da sie bereits auf der deutschen Jugendmeisterschaft der deutschen Boxer mit dem Boxerrüden Adonis vom Grand Kevin ebenfalls 100 Punkte erzielt hatte.
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Zum Saisonauftakt 2003 ein schöner Erfolg. Mit den Einzelergebnissen von 96 Punkten in der Unterordnung von Betty und Flyer und 98 Punkten von Bax und mir im Schutzdienst konnten wir bei starker Konkurrenz von 20 anderen Teams den Pokalkampf im PSV Sankt Hubert gewinnen.
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Der schönste Tag in meinen Leben - 21.04.2003 - mit der Geburt meiner Tochter Sophie Charlott darf hier natürlich nicht fehlen.
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Nur um einen Punkt geschlagen konnte Bettina mit ihrer 'Flyer' erneut ganz oben auf dem Siegerpodest Platz nehmen und Vizegesamtdeutscher Jugendmeister werden.
Besonders erfreulich für unser Trainingsteam war, dass ich mich mit meinem 'Bax' als einen der jüngsten Hunde ebenfalls im ersten Drittel platzieren konnte.
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Genauso erfolgreich wie das Jahr 2002 ging es auch 2003 mit dem erringen des Vizelandesmeistertitels in der Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde der Stufe III Berlin/Brandenburg im Mai 2003 weiter. Bei diesem Wettkampf musste Betty leider aufgrund eigner Krankheit fehlen.
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Einem nie da gewesenden Erfolg schaffte Bettina Schnelle auf der Ostdeutschen Jugendmeisterschaft am 10. August in Dessau mit ihrer Titelverteidigung und wurde zum zweiten mal in Folge Ostdeutsche Jugendmeisterin. Auch unser Traum von einer gemeinsamen Teilnahme an der gesamtdeutschen Meisterschaft in Troisdorf/Köln erfüllte sich mit meiner Qualifikation in die Ostdeutsche Mannschaft. So das wir gemeinsam Ende September auf die DHV/ Deutsche Meisterschaft nach Troisdorf/Köln fuhren.
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Mit unseren Ergebnissen der DHV DM im Rücken gingen wir in den letzten Wettkampf des Jahres 2003 der Landesmeisterschaft für Belgische Schäferhund des DMC der Länder Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg und konnten wieder gemeinsam siegen. Landesmeister und Landesjugendmeister und von mir mit 'Bax' noch zusätzlich der Gewinn des Pokals des Punktbesten der Meisterschaft war ein toller Abschluss einer erlebnisreichen und überaus erfolgreichen Saison.
Nach zwei Jahren mit unvergesslich schönen Momenten bei Training und Wettkämpfen war es im Alter von drei Jahren sehr schwer eine Entscheidung über Bax Zukunft zu treffen.
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Der Tod des Diensthundes eines Freundes und seine Bitte Bax mit seinen herausragenden Fähigkeiten einen Dienst bei der Polizei zu ermöglichen ließ mich die nicht leichte Entscheidung treffen ihn an das Polizei Präsidium Oberhavel zu verkaufen. Sein auf Grund von hervorragenden Leistungen konnte er die zu absolvierende Prüfung vorzeitig bestehen und wird zu meiner Freude nach getanem Dienst auch sportlich noch mit vorzüglichen Ergebnissen von seinem Diensthundeführer geführt.
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Herzlichen Glückwunsch unserer Betty zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft für Fährtenhunde in DMC - welche im November 2003 in Wriezen stattfand.
Auch bei der Weltmeisterschaftsausscheidung in Wörlitz, vom 27. bis 29.02.2004, konnte Betty einen hervorragenden 6. Platz belegen. Mit einen Einzelergebnis von 100 Punkten erzielte Sie auf einer der Fährten, gemeinsam mit der Sportfreundin Melanie Krüger, die maximal zu erreichende Höchstpunktzahl. Diese wurde bei den über 50 abgesuchten Fährten nur 2 x vergeben.
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Am 01. Mai Wochenende 2004 sollte es dann eigentlich nach nur 8Wochen Training für Betty und zwei Weitere Sportfreundinnen nur eine Erfahrung in bisher ungewohnte Teraing werden. Die für uns bis dahin fast unbekannte Sportart Obidience (Unterordnung auf Präzision) galt es in Berlin für meine Schützlinge nun das erste mal in einem Wettkampf vorzuführen. Das dieser Versuch mit ausschließlich vorzüglichen Ergebnissen und der Qualifikation von Betty zur Deutschen Meisterschaft in Mariazell enden würde, ahnte niemand. Dort konnte Betty im August sofort unter den Top Ten in Deutschland landen.
Im August wurde dann der lang ersehnte Traum meines Schützlings Betty wahr und sie konnte in meinem Trainingscenter ihre Lehre zur Tierpflegerin Fachrichtung Tierheim/Tierpension beginnen.
Eine besondere Freude war für mich im Jahr 2004 das durch ihren persönlichen Fleiß die Jugendendliche Steffanie Naumann aus meiner Jugendgruppe im HSV Hohen Neuendorf in die Fußstapfen von Betty treten konnte. Mit dem Erringen der Titel: Landesjugendmeister Berlin/Brandenburg, Vize Jugendmeister Ostdeutschland und zur Krönung dem Gewinn der gesamt Deutschen Jugendmeisterschaft tat sie das mehr als würdig.
Im Oktober 2004 erfüllte sich dann mein Traum vom eigenen Trainingscenter in Leipzig. Mit den Möglichkeiten allen das Gleiche zu bieten, egal ob 8 oder 80, Dackel oder Dogge, ob Leistungssportler oder Familienbegleithund. Auf 15.000 Quadratmetern sieben Tage die Woche für alle. Die Resonanz durch Presse, Radio und Fernsehen ist uns Bestätigung für unser Konzept: Hundeausbildung ist Halterausbildung.
November 2004 stand für uns die Verteidigung des Deutschenmeistertitels im Fährtenhundesport bei den Belgischen Schäferhunden an. Nur ein winziger überlaufender Gegenstand kostete sie den erneuten Titelgewinn. Sie könnte punktgleich mit dem zweiten einen Platz auf dem Podest erringen. Durch diese hervorragende Leistung konnte sie sich abermals zur im Februar 2005 stattfindenden WM-Ausscheidung in Unna qualifizieren.
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Im Januar 2005 konnten wir durch riesige Unterstützung von allen Seiten auch im Raum Oberhavel unser Konzept auf viel Platz, ebenfalls 15.000qm, wahr werden lassen.
Wenn man so viele Erfolge feiern darf ist es auch Zeit einmal DANKE zu sagen. Der größte Dank hier an dieser Stelle an meine Frau für die Unterstützung in den letzten, nicht immer einfachen Jahren. Ebenso gebührt mein dank aber auch allen Kunden, Freunden, Sponsoren, sowie meinen Eltern und Schwiegereltern bei der Verwirklichung des Traums "Partner-Hund":
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